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 15° POWER MESSUNG
Die Idee
Das Verfahren
Die Messanlage
Die Ergebnisse

DIE IDEE
 

Ruten vermessen?

Alles klar - auf sowas können nur Deutsche kommen...

Oder waren das doch die Amis?
Dr.William Hanneman - das ist der mit dem Common Cent System - hat damit wohl angefangen...
oder wars doch Ludwig Reim?
Keine Ahnung.... irgendwer wars.
Der Ansatz von Beiden war jedenfalls der Anfang für eine einheitliche Klassifizierung von Angelruten.

Da es nun auf meiner Seite ums Fliegenfischen geht, liegt es natürlich nahe, dass ich mich auch mit der Vermessung von Fliegenruten beschäftige.
Warum nun der ganze Schnick-Schnack um die (Fliegen)-Rutenvermessung?
Steht doch überall auf den Ruten und Blanks drauf, welche Schnurklasse sie wirft...

Denkste - da agiert jeder Hersteller nach eigenem Gusto und raus kommt ein heilloses Durcheinander welches oftmals für Enttäuschung und Ärger beim Käufer sorgt, wenn die Klasse 5 Rute mit der 5er Schnur nicht ausreichend aufgeladen wird, oder die Vierer mit einer Klasse 4 überfordert ist.

Die AFTMA/AFFTA klassifiziert ganz konkret die Keulengewichte der Fliegenschnur auf den ersten 30 ft welche ihr in nachfolgender Tabelle findet.




 
AFTMA
Klasse
Gewicht
in Gramm
AFTMA
Klasse
Gewicht
in Gramm
1 3,9 7 12,0
2 5,2 8 13,6
3 6,5 9 15,6
4 7,8 10 18,2
5 9,1 11 21,4
6 10,4 12 24,7



 

Solch eine eindeutige Klassifizierung existiert für Fliegenruten jedoch nicht, so dass hier für die Hersteller und dessen Designer/Testwerfer reichlich Spielraum vorhanden ist.
Die Vermessung nach der 15° Power Methode versucht dieses Manko zu beseitigen und eine klare Einteilung bzw. einen Standard für Fliegenruten zu erreichen wie er bereits durch die AFTMA/AFFTA für Fliegenschnüre vorhanden ist.
Dies wird durch den direkten Vergleich, genauer gesagt durch die Vergleichbarkeit der vermessenen Ruten anhand klarer Zahlen bzw. Gewichte möglich.

Theodor Matschewsky hat die von mir angewandte Methode auf Basis der in den 90er Jahren von Ludwig Reim vorgestellten 15° Speed-Messung entwickelt und etwas abgewandelt in Formeln gepackt.
Angelehnt an "Dr.Bills" Methode der Rutenbelastung mit Geldstücken und Ludwig Reims aufwändigen, elektronischen Aufbau die Rückstellkraft einer Fliegenrute mittels Lichtschranke in einer speziellen Anlage zeitlich zu erfassen um die Aktion daraus abzuleiten, hat Theo die Messung durch Vergleichsrechnungen mit einem Computerprogramm weiterentwickelt.
Mit einer von ihm entwickelten Formel, kam er auf exakt die gleichen Ergebnisse wie Ludwig Reim.
Dieses vereinfachte Verfahren macht es nun jedem Interessierten möglich, mit ein wenig Zeitaufwand, seine Rute(n) selbst zu vermessen.

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